Schoko – Nikoläuse aus Fairem Handel

Der Nikolaus zeigt sich erneut von seiner fairen Schokoladenseite: Wegen der großen Nachfrage in den letzten Jahren bietet der Weltladen Vilsbiburg wieder Bio-Schoko-Nikoläuse mit Mitra und Bischofsstab an, die an den heiligen Namensgeber aus Myra erinnert.

Kirchenkampagne für wahren Nikolaus

Die Anregung für den fairen Nikolaus im Bischofsgewand kam von verschiedenen Kirchenkreisen und –initiativen. Die Figur soll auf die Ursprünge des Nikolaustages aufmerksam machen, die durch den Weihnachtsmann im rot-weißen Pelzmantel oft in Vergessenheit gerät. Das weltliche Gegenstück zum Nikolaus wurde in den 20er-Jahren im Rahmen einer Werbestrategie von Coca-Cola erfunden. Eine Kirchenkampagne macht sich in Kindergärten, Schulen und Kirchen ebenfalls für den „wahren Nikolaus“ stark.

 

Kakao, Zucker und Fairer Handel

Die Rohstoffe für die hochwertige Bio-Schokolade, Kakao, Kakaobutter und Zucker, bezieht die gepa von Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen aus der Dominikanischen Republik, Bolivien und den Philippinen. Die gepa zahlt für den Bio-Rohkakao garantierte Mindestpreise sowie Entwicklungs- und Bio-Aufschläge nach den TransFair-Kriterien. Steigt der Weltmarktpreis über den TransFair-Mindestpreis (z.B. aufgrund von erwarteten Ernteeinbrüchen), zahlt die gepa Weltmarktpreis plus Zuschläge. Die Preisgarantien im Fairen Handel geben den Kakaogenossenschaften mehr Planungssicherheit; so können sie die starken Preisschwankungen am Weltmarkt für Kakao besser abfedern. Beim Zucker fällt der Unterschied zwischen Weltmarktpreis und fairem Preis besonders krass aus: Hier zahlt die gepa für Weißzucker mehr als doppelt so viel wie auf dem Weltmarkt üblich; für den Bio-Zucker, der auch im Bio-Schoko-Nikolaus enthalten ist, kommt außerdem noch ein Bio-Zuschlag von 120 US-Dollar pro Tonne hinzu.

Der faire Nikolaus ist im Weltladen in der Kirchstr. 2 in Vilsbiburg erhältlich.

zurück